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Neujahrsempfang SPD Seevetal Foto: SPD Seevetal
v. l. Andreas Rakowski (SPD Seevetal), Angelika Tumuschat-Bruhn (Ortsbürgermeisterin Maschen/Horst/Hörsten), Dr. Matthias Miersch (MdB), Svenja Stadler (MdB)

5. Januar 2020: Neujahrsempfang der SPD-Seevetal

Neujahrsempfang der SPD-Seevetal am 05.01.2020 im Dorfhaus Maschen mit Dr. Matthias Miersch, MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion

Neujahrsempfang der SPD-Seevetal am 05.01.2020 im Dorfhaus Maschen mit Dr. Matthias Miersch, MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion

Wir müssen Begeisterung für die Transformation der Gesellschaft zum Klimaschutz schaffen“

Fast 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Bundestagsfraktion Dr. Matthias Miersch am 05.01.2020 anlässlich des 16. Neujahrsempfanges der SPD Seevetal zum Thema „Klima schützen, Sozial und Gerecht.“

Der Ortsvereinsvorsitzende der SPD Seevetal Andreas Rakowski und die SPD Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler begrüßten in kurzen Ansprachen Dr. Matthias Miersch und die anwesenden Gäste, darunter Vertreter aus den Sozialverbänden, der Kirchen, der Hilfsorganisationen, der Vereine und demokratischen Parteien in der Gemeinde Seevetal.

Im Anschluss hielt Dr. Matthias Miersch einen Impulsvortrag, an dem sich eine lebhafte Diskussion anschloss. Dr. Matthias Miersch machte in seinem Vortrag deutlich, dass die Erreichung der Klimaschutzziele nur durch eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung möglich sein wird. Nur die Zusammenführung von gesellschaftlichen Unterschieden wird es ermöglichen, die Transformation zur Rettung des Klimas umzusetzen. Gerade die Sozialdemokraten stehen vor der Herausforderung, unterschiedlichste Interessen zusammenzuführen. Da ist der Arbeitnehmer in der Braunkohleindustrie, der Angst um seinen Arbeitsplatz hat und da sind die berechtigten Interessen der Umweltschützer, die einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung bei gleichzeitigem Ausbau Erneuerbarer Energien fordern. Der dabei erreichte „Kohlekompromiss“ unter Einbindung aller Interessengruppen ist ein Beispiel für die Zusammenführung von unterschiedlichsten Interessen auf dem Weg zur Erreichung der Klimaschutzziele.

Dr. Matthias Miersch machte aber auch deutlich, dass eine Änderung unserer jetzigen Lebensstile zwingend notwendig sein wird, um wirksamen Klimaschutz umzusetzen. Dabei werden Regeln - sowohl national als auch international - notwendig sein, denn Apelle allein reichen nicht aus. Die Regeln müssen in einer gesellschaftlichen Diskussion erarbeitet werden, um die unterschiedlichsten Interessengruppen zu berücksichtigen. Er wünscht sich eine Begeisterung in der Gesellschaft, den Transformationsprozess zum Klimaschutz erfolgreich umzusetzen. Wenn Deutschland als führende Industrienation die Transformation der Gesellschaft zum Klimaschutz erfolgreich gestalten wird, werden viele weitere Nationen diesem Weg folgen.

In der anschließenden lebhaften Diskussion verdeutlichte Dr. Matthias Miersch die Position der SPD zur Atomenergie. Mit der SPD wird es kein Wiederbeleben der Atomenergie als Alternative zu Kohleverstromung geben. Die SPD wird den Ausstieg aus der Kohle- und Atomenergie in den nächsten 10 Jahren vorantreiben. Auch die Elektromobilität ist kein Allheilmittel, sondern nur ein Baustein auf dem Weg zur Umsetzung der Klimaschutzziele. Alternativ gibt es z.B. noch die Wasserstofftechnologie, die weiterentwickelt wird. Er wies dabei auf den ersten „Wasserstoffzug“ hin, der in Niedersachsen bereits im Einsatz ist.

Im Abschlussstatement machte Dr. Matthias Miersch deutlich, dass die Erreichung der Klimaschutzziele keine alleinige Aufgabe der Bundesregierung ist. Jede Bürgerin und jeder Bürger, jede Gemeinde und jeder Landkreis müssen sich an der gesellschaftlichen Diskussion zum Klimaschutz beteiligen. Nur dann wird der Transformationsprozess zum Klimaschutz gelingen.

Im Anschluss an die Diskussion genossen die Gäste das kalte Buffett und die warme Suppe. Dabei wurde weiter lebhaft zu den Ausführungen von Dr. Matthias Miersch diskutiert.

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